Abiturrede für den Abiturjahrgang 2026 der Rheingauschule Geisenheim
Von Peter Heinrich
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Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, liebe Eltern und andere Angehörige, verehrte Schulleitung, sehr gerne komme ich der Bitte meines Tutorkurses nach und werde also eine Rede halten.
Kurioser Weise bin ich während der Vorbereitungen dieser Rede auf meinen eigenen Praktikumsbericht als angehender Lehrer aus dem Jahre 2002 gestoßen. Das Praktikum habe ich an einer Berliner Gesamtschule absolviert. Schon damals machte ich offenbar beunruhigende Erfahrungen:
Ich zitiere: „Die Beobachtung des persönlichen Engagements einiger Lehrer und der stetig vorhandene Widerstand vonseiten höherer Instanzen läßt einigen Unmut bezüglich meiner eigenen Laufbahn aufkommen. […] In jedem Fall ist mir eine freie Erziehung zur Mündigkeit wichtig. An der -Gesamtschule konnte ich dies nicht beobachten.“ (Heinrich, S. 22)
Meinen Bericht beendete ich mit einem Zitat aus einem Artikel aus der Wochenzeitung Die Zeit mit dem Titel: Die einsamen Hoffnungsträger. Junge Lehrer haben es […] besonders schwer. Wie halten sie die Balance zwischen den Ansprüchen an ihre Arbeit und der harten Schulwirklichkeit? Im Kern geht es in dem Artikel darum, dass ein junger Lehrer versucht, die Inhalte seines Faches Mathematik in die Wirklichkeit zu transportieren. Die letzten beiden Sätze aus dem Artikel lauten: „«Nach zwölf Jahren Mathe fängt der nun mit Verstehen und Denken an», erinnert sich eine Schülerin. Andere hatten Angst um ihre guten Noten.“ (zitiert nach Heinrich, S. 23)
Manchen mag nicht entgangen sein, dass ich die Verheißung aus meinem Praktikumsbericht wahr gemacht habe. Ja, ich lege höchsten Wert auf die Befähigung meiner Schülerinnen und Schüler, mündige Entscheidungen zu treffen. Dazu ist es mitunter erforderlich, Inhalte zu thematisieren, die sonst geflissentlich gemieden werden. Dadurch werden sie stillschweigend als Normalität an die nächste Generation weitergegeben, ohne sie in ihrer Bedenklichkeit offenzulegen. Und vielleicht erschien Ihnen, lieber Tutorkurs, das ja ähnlich unpassend wie den Schülerinnen und Schülern aus dem Zeitungsbericht. An genau diesem Punkt beginnt Aufklärung. Hier können Sie sich entscheiden aufzustehen und unter Schmerzen die Höhle zu verlassen oder einfach bequem sitzenzubleiben und weiterhin das Altbekannte zu genießen. Doch auch das hat seinen Preis.
Heute will ich noch einmal versuchen, Ihre aktuelle Lebenssituation mit dem Denken in Verbindung zu bringen. Wenigstens müssen Sie nicht mehr um ihre Noten bangen.
Nach Ihrem bestandenen Abitur, zu dem ich Ihnen hiermit herzlich gratuliere, stellt sich die Frage, was mit dem Angebot an neuen Wegen anzufangen ist, das sich Ihnen nun aufgetan hat. Ich will zu zeigen versuchen, dass unser gemeinsames Fach Deutsch, das im Kern ja auch die Philosophie berührt, ein wichtiger Ausgangspunkt zur Orientierung sein kann.
Der vielleicht wichtigste Text, den wir gemeinsam gelesen haben, ist das Gedicht „Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren“ von Novalis aus dem Jahre 1800.
Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
sind Schlüssel aller Kreaturen,
wenn die, so singen oder küssen,
mehr als die Tiefgelehrten wissen,
wenn sich die Welt ins freie Leben
und in die Welt wird zurückbegeben,
wenn dann sich wieder Licht und Schatten
zu echter Klarheit werden gatten
und man in Märchen und Gedichten
erkennt die wahren Weltgeschichten,
dann fliegt vor einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.
Bereits vor über 200 Jahren warnten die Romantiker vor der Gefahr einer in den Anfängen der Aufklärung entstandenen überrationalen Welterschließung. Emotional-subjektive Wirklichkeitsaspekte drohten verloren zu gehen, ebenso ganzheitlich-transzendente Harmonieerfahrungen. Die Dichtkunst sollte den Bezug zu sinnlicher Erfahrung, ja auch zum Göttlichen wiederherstellen. Der Theologe Friedrich Schleiermacher sprach 1799 vom Sinn fürs Übersinnliche, ohne den die Wissenschaften bloß „ein steifes und mageres Skelett“ (Schleiermacher, S. 36 f.) bleiben würden. Freilich scheiterte dieses romantische Vorhaben. Der Bezug auf eine göttliche Sinnstifung kann dem strengen Anspruch auf Wahrhaftigkeit, welcher selbst Teil eines religiösen Wertekanons ist, nicht genügen. Laut Nietzsche zerstörte die Religion durch ihren eigenen Anspruch auf Wahrhaftigkeit ihr eigenes Fundament: „Was, in aller Strenge gefragt, hat eigentlich über den christlichen Gott gesiegt? […] «die christliche Moralität selbst, der immer strenger genommene Begriff der Wahrhaftigkeit […]»“ (Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, KSA 5, S. 409). „Gott ist todt!“ (Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, KSA 3, S. 481), schreit er in der Fröhliche[n] Wissenschaft. Eine Umkehr in die Einfalt einer vorphilosophischen Entwicklungsstufe, in eine Zeit der Unwissenheit, ist ausgeschlossen. Auch Woyzeck kann Gott nicht mehr vor seinem Mord an Marie bewahren. Das Kreuz seiner Schwester und seiner Mutter Bibel mitsamt Heiligenbildchen verschenkt er an Andres mit den resignierenden Worten: „Mei Mutter fühlt nur noch, wenn ihr die Sonn auf die Händ scheint. Das tut nix.“ (Woyzeck, S. 24)
Einige wache Kritiker im Publikum werden sich nun wundern: Die Aufklärung, die modernen Wissenschaften haben doch so viel Gutes gebracht, sie haben den Menschen von der Willkür der Naturgeister befreit, haben medizinischen Fortschritt und Ernährungssicherheit gebracht, die menschliche Lebenserwartung wurde drastisch erhöht. Und doch bleiben die Wissenschaften – für sich genommen – nichts als ein steifes und mageres Skelett, das letztlich Auschwitz nicht verhindern konnte.
Aus dieser Erkenntnis ging die Tradition einer kritischen Bildungstheorie hervor, ausgehend von Theodor Adornos Radiobeitrag mit dem Titel Erziehung nach Auschwitz aus dem Jahre 1966. Er hebt an mit dem Satz: „Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung.“ (Adorno 2017, S. 88) Doch was genau soll dieser Satz bedeuten? Es scheint etwas einfältig, nur vor einer exakten Wiederholung der Geschichte zu warnen. 1989 erschien ein geschichtsdidaktischer Sammelband. Der Titel verweist auf Adornos Radiobeitrag: Erziehung nach Auschwitz. Darin enthalten ist ein Aufsatz namens Auschwitz – eine Herausforderung für die Pädagogik, verfasst von dem Bildungswissenschaftler Hanns-Fred Rathenow und dem Erziehungswissenschaftler Norbert H. Weber. Bei Norbert Weber durfte ich selbst noch in Berlin studieren. Die beiden Autoren sprechen von einem pädagogischen Paradox, das in dieser Tradition der kritischen politischen Bildung bis heute im Bewusstsein ist. Erst 2024 erschien erneut ein Sammelband namens Handbuch kritische politische Bildung. Der erste Aufsatz in dem Band wurde von der Erziehungswissenschaftlerin Astrid Messerschmidt verfasst. Er heißt Kritische politische Bildung nach Auschwitz. Darin wird derselbe Gedanke wieder aufgegriffen. Ich spreche hier also nicht von längst überholten Theorien.
Das von Rathenow und Weber diagnostizierte pädagogische Paradox besagt, dass wir – wenn wir wollen, dass «Auschwitz nicht noch einmal sei», „genau jene Tendenzen aufgreifen“ müssten, „die einst zu Auschwitz geführt haben.“ Dabei seien zwei gegensätzlich anmutende Anforderungen zu erfüllen. Nun folgt das Paradox: Zum einen gelte es zu erkennen, „in welche zeitgemäßen Gewänder sich das Streben nach Totalität heute kleidet. Zum anderen aber […] verlangt die Erinnerungsarbeit […] ein Sich-Erinnern an das, was auch heute in uns allen ([und zwar] fast immer unbemerkt) zu Auschwitz tendiert, um einem Auschwitz heute, in welcher Gestalt auch immer, entgegentreten zu können.“ Die Voraussetzungen liegen also auch heute noch fast immer unbemerkt in uns. Deswegen sagte Adorno: „Erziehung wäre sinnvoll überhaupt nur als eine zur kritischen Selbstreflexion.“ (Adorno, S. 90)
Zurück zu Rathenow und Weber: Der Holocaust sei „das logische Produkt jeder sich selbst als total setzenden Rationalität, ebenso sicher ist er aber auch nicht an die konkrete Form des KZs, ja noch nicht einmal an die Ideologie «Reinheit durch Ausmerzung» […] gebunden, sondern kann heute an völlig anderen Orten und in völlig anderen politisch-wirtschaftlich-gesellschaftlichen und ideologischen Zusammenhängen geschehen“ (Rathenow / Weber, S. 14).
„Eine sich selbst als total setzende Rationalität“, das ist nichts anderes als eine auf Zahlen und Figuren reduzierte Welterschließung vor dem Hintergrund unreflektierter, unbedacht bleibender Ideologien, wodurch die gesamte Natur einer technischen Verwertbarkeit zugänglich gemacht wird.
Denselben Gedanken finden wir auch in der Philosophie. Martin Heidegger unterscheidet in seiner Rede namens Gelassenheit aus dem Jahre 1955 zwischen rechnendem und besinnlichem Denken. (vgl. Heidegger, Gelassenheit, S. 13) Unter dem berechnenden Denken gerate alles „in die Zange der Planung und Berechnung, der Organisation und des automatischen Betriebs […]“. (ebd., 1992, S. 16) Das besinnliche Denken verlange bisweilen höhere Anstrengung. (vgl. ebd., S. 13) Jedoch ist ebendiese Anstrengung notwendig, um uns in einen – nunmehr außerreligiösen – Seinszusammenhang zu setzen, uns einen sinnhaften Platz in der Welt zuzuweisen. Das wäre die Aufgabe des modernen Menschen. Heidegger gemahnte bereits 1951/52 in seiner Vorlesung Was heißt Denken?, dass der Mensch aufgrund seiner technischen Umgestaltungsmöglichkeiten dazu befähigt werden müsse, „die Machtmöglichkeiten in einem hohen Sinn zu verwalten“ (Heidegger, Was heißt Denken?, S. 39). 1955 wirft er in seiner Rede Gelassenheit noch die Frage auf, ob das besinnliche Denken noch zu retten sei, ob es gegen das rechnende Denken sich behaupten könne. Immerhin verführe uns Letzteres immer mehr zu einer Flucht vor dem Denken, und zwar durch vorgetäuschte Welten, die keine Welten seien und lediglich zur Unterhaltung dienten. Zu Heideggers Zeiten sind damit noch das tägliche Radioprogramm, der wöchentliche Fernsehfilm und die illustrierten Zeitungen gemeint (Heidegger, Gelassenheit, S. 10-15). Was mag es heute sein? Kino, soziale Medien, Clubs, KI-Partnerschaften, aber auch der Döner, Mägges und ja, auch der obligatorische Bratwurststand auf unserem Adventsbasar mit den automatisierten Schlachtbetrieben im Hintergrund, wo empfindungsfähige Individuen vollständig verdinglicht werden. Wie hat sich das Verhältnis zwischen dem rechnenden und dem besinnlichen Denken seit Heideggers Rede entwickelt? Sind wir dazu in der Lage, unsere Machtmöglichkeiten sinnvoll zu verwalten? Oder ist bereits eine weitestgehende Gleichgültigkeit gegen das Nachdenken erreicht? Befinden wir uns bereits in einer totalen Gedankenlosigkeit?
Was wäre ein Lösungsweg? Woran könnten Sie sich orientieren, liebe Abiturientinnen und Abiturienten?
Martin Heidegger verweist auf die Haltung der Gelassenheit zu den Dingen, auf die Besinnung auf das Menschsein. (vgl. Heidegger, Gelassenheit, S. 22-25). Gemeint ist ein gleichzeitiges Ja und Nein zur Technik. Ja, wo wir sie benötigen, etwa im motorisierten Ackerbau, in der Medizin, im Transportwesen, zur Kommunikation etc. Ohne Technik ist der Mensch nicht lebensfähig. Nein allerdings, wo sie zum Selbstzweck zu werden droht. Wo sie uns ganz und gar vereinnahmt, wo wir süchtig nach bloßer Unterhaltung werden. In dieser Haltung der Gelassenheit zu den Dingen, des Sich-selbst-in-sinnhaften-Bezug-Setzens liegt das Wesen des Menschseins. Es lässt sich nur durch unablässiges Denken bewahren.
Wir können diesen Gedanken weiterdenken und Gelassenheit auch gegenüber Traditionen, verinnerlichten Normen und überlieferten Werten in Stellung bringen. Wer sich dem in unreflektierter Gedankenlosigkeit hingibt und die Möglichkeit der Abkehr nicht einmal bedenkt, sich also dem Denken selbstverschuldet entzieht, verlässt die Leitidee der europäischen Aufklärung, die es ja auch bis in unser Schulleitbild geschafft hat. Wer sich zur Aufklärung bekennt, muss sich mit dem besinnlichen Denken auseinandersetzen.
Was mögen nun die oben genannten neuen Gewänder sein, in denen uns das Böse erneut zu begegnen droht? In welcher Form drohen die Folgen einer sich selbst als total setzenden Rationalität des Denkens erneut in Erscheinung zu treten?
Rathenow und Weber warnten 1990 beispielsweise vor der Gefahr eines weltweiten Nuklearkriegs, vor lebensbedrohlicher Abhängigkeit der „Dritten Welt“ von den Industrienationen oder vor gewaltsamer Naturzerstörung (vgl. Rathenow/Weber, S. 18). Dass „die Natur“ weiter zu differenzieren ist, nämlich in interessenlose und empfindungsfähige Natur, wurde in der Tradition der Aufklärung, etwa bei René Descartes und Immanuel Kant, lange Zeit schlicht ignoriert oder mehr oder weniger geschickt gedanklich umschifft. Immerhin drohte durch die ethische Berücksichtigung empfindungsfähiger Tiere die geradezu identitätsstiftende Mensch-Tier-Grenze aufgelöst zu werden.
Erst seit gut – oder immerhin schon – seit gut 50 Jahren nimmt die Tierethik Fahrt auf, seit gut 20 Jahren werden nichtmenschliche Tiere sogar als zu berücksichtigende Mitglieder demokratischer Prozesse gedacht. Davon will man allerdings in den Schulen noch nichts wissen! Was für eine Gelegenheit, das Denken zu rehabilitieren! Bei aller Ohnmacht, der wir ausgesetzt sind angesichts naher und ferner Kriege, drohender Kriegsdienstverpflichtung, künftiger Pandemien oder der Klimakatastrophe – unsere individuelle Haltung gegenüber der schier unaussprechlichen menschlichen Gewalt gegenüber Tieren bietet eine großartige und auch verantwortungsvolle Gelegenheit, etwas in die Hand zu nehmen, uns in einer scheinbar unkontrollierbaren Welt durch unser Konsumverhalten selbst zu ermächtigen, unser Leben – Ihr Leben, liebe Abiturientinnen und Abiturienten! – sinnhaft zum Weltganzen in Bezug zu setzen!
Lassen Sie mich noch einmal Adorno zitieren: „Die einzig wahrhafte Kraft gegen das Prinzip von Auschwitz wäre Autonomie […]; die Kraft zur Reflexion, zur Selbstbestimmung, zum Nicht-Mitmachen.“ (Adorno 2017, S. 93)
Ich will noch deutlicher werden:
Wer die Haltung der Gelassenheit und der kritischen Selbstreflexion nicht beherzigt und sich stattdessen in einem Technik-Fetischismus verliert, klügelt frei nach Adorno ein Zugsystem aus, das die Opfer möglichst schnell und reibungslos nach Auschwitz bringt, er vergisst darüber, was in Auschwitz mit ihnen geschieht.
Und wenn MINT-Lehrkräfte sich nicht selbst reflektieren und in ihr Fach die Ethik, das Denken, nicht einziehen lassen, bleiben sie nichts als ein steifes und mageres Skelett. Ihre Schülerinnen und Schüler werden später als Ingenieurinnen und Ingenieure komplexe CO2-Vergasungsanlagen entwickeln und darüber vergessen, was darin mit den nichtmenschlichen Opfern geschieht.
Bei all den Angeboten, die da draußen auf Sie lauern: Bleiben Sie kritisch, tun Sie nicht bei allem mit! Verlieren Sie das Gute nicht aus den Augen! Das kann manchmal schmerzhaft sein, es mag Sie kurzfristig zur Außenseiterin oder zum Außenseiter machen – aber es kann Ihrem Leben aufgeklärt Sinn stiften. Sie werden neue Verbündete finden.
Zum Schluss noch eine Bitte: Diese Rede ist ganz ohne KI entstanden, ein menschlicher Geist hat sich etwas dabei gedacht, hat einiges an Mühe auf sich genommen. Entsorgen Sie sie nicht gleich nach der Feier, auch wenn sie Sie vielleicht in diesem Moment nicht angesprochen hat. Nehmen Sie den Text mit etwas Abstand noch einmal zur Hand. Tauschen Sie sich darüber aus, denken Sie darüber nach, bewahren Sie ihn als einen kleinen Teil Ihres Vermächtnisses.
Noch einmal: Herzlichen Glückwunsch und die besten Wünsche zu Ihrem bestandenen Abitur.
***
Adorno, Theodor W.: Erziehung nach Auschwitz. In: Ders.: Erziehung zur Mündigkeit. Suhrkamp 2017.
Büchner, Georg: Woyzeck. In: Ders.: Einfach Deutsch Textausgabe, Schöningh Verlag, 1999
Heidegger, Martin: Gelassenheit. Verlag Günther Neske Pfullingen 1992.
Heidegger, Martin: Was heißt Denken? Reclam 1992
Heinrich, Peter: Praktikumsbericht am Seminar für Erziehungswissenschaften, Prof. Astrid Albrecht-Heide, Technische Universität zu Berlin, 2002 (unveröffentlicht).
Schleiermacher, Friedrich: Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern. Reclam 2010
Nietzsche, Friedrich: Nietzsche, Friedrich: Zur Genealogie der Moral. In: Ders.: Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden (KSA), Bd. 5, hg. v. Giorgio Colli und Mazzino Montinari, München/Berlin/New York 1988.
Nietzsche, Friedrich: Nietzsche, Friedrich: Fröhliche Wissenschaft. In: Ders.: Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden (KSA), Bd. 3, hg. v. Giorgio Colli und Mazzino Montinari, München/Berlin/New York 1988.
Rathenow, H.-F./Weber N. H.: Erziehung nach Auschwitz. In Dieselb.: Erziehung nach Auschwitz. Centaurus-Verlagsgesellschaft, 1989
Bist du selbst vegan lebende Fachkraft für Bildung, Erziehung und Pädagogik?
Dann möchte ich dich einladen, unserem veganen Lehrerzimmer (Whatsapp-Gruppe) beizutreten. Dort tauschen wir uns aus und unterstützen uns gegenseitig. Wir haben auch die Möglichkeit für Videokonferenzen.
Bedingung: Du lebst vegan und bist Fachkraft für Bildung, Erziehung oder Pädagogik (auch wenn du dich noch im Studium bzw. in der Ausbildung befindest, bist du willkommen!) und arbeitest in einer Bildungs- oder Erziehungseinrichtung.
Dann schreibe mir gern über das Kontaktformular oder über eines der sozialen Medien.
Ich habe mich heute erstmalig getraut dem Lehrerrat mitzuteilen, dass bei Kollegiumsabenden immer Steakrestaurants und co. ausgewählt werden und Veganer mehr berücksichtigt werden sollten. Dazu hat mich unter anderem die Gruppe hier motiviert, danke euch 😊 VT
Ich bin im veganen Lehrerzimmer aktiv, weil ich davon überzeugt bin, dass Bildung auch Verantwortung bedeutet – für Tiere, Umwelt und unsere gemeinsame Zukunft. Der Austausch dort ist für mich unglaublich bereichernd: fachlich fundiert, praxisnah und getragen von Menschen, die ähnliche Werte leben und in den Schulalltag integrieren.
Auch in rechtlichen Fragen erhalte ich dort hervorragende und kompetente Unterstützung, die mir im schulischen Alltag zusätzliche Sicherheit gibt.
Gerade durch meine Arbeit bei „Schüler für Tiere“ erlebe ich täglich, wie wichtig Aufklärung, Empathie und konkretes Handeln sind. Das vegane Lehrerzimmer gibt mir dafür neue Impulse, stärkt mich im Tun – und zeigt, dass wir gemeinsam deutlich mehr bewegen können.
