Ansammlung interessanter Online-Projekte
Die Tierrechtsbewegung wächst rasant, mittlerweile gibt es etliche tolle Projekte im Internet und in den sozialen Medien. Hier stelle ich eine Auswahl vor, die ich persönlich sehr nützlich und beeindruckend finde. Auch hier kann ich nur ermutigen, selbst auf die Suche zu gehen.
„Veganismus ist ungesund“
Dr. Raffaela Raab aka „Die militante Veganerin“ hat ein sehr aufschlussreiches Dokument zur Gesundheitsfrage in Verbindung mit Veganismus zusammengestellt. >> Zum Dokument
Downloadlink für Öffentlich-Rechtliche
Orientierung zur Altersfreigabe
Wenn im im Unterricht aufklärende Filme über die Tierindustrie zeigen, herrscht mitunter Unsicherheit bzgl. der Altersempfehlungen. Schnell wird man Eingeschüchtert mit Vorwürfen, man würde nicht altersgerecht arbeiten. Auf der Sicheren Seite sind wir, wenn wir Material zeigen, das bereits im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Dazu können wir weitere Aspekte verbal oder mit deutlich harmloseren Yotube-Clips ergänzen. Zum Thema Trennung von Kuh und Kalb empfehle ich z. B. diesen 2-Minuten-Clip von der Albert-Schweitzer-Stiftung.
Bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (fsf) findet ihr eine sehr gute Übersicht bzgl. Sendezeit und Altersfreigaben.
Aktivismus und Aufklärung
Vollzugsdefizite im Tierschutzstrafrecht
Deutsche juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V. (https://djgt.de/)
Stellungnahme der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) e. V. zur CO2-Betäubung von Schweinen (>> Download, PDF)
Das Projekt „Tierethik und Veganismus“: Wichtige (selbst)kritische Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Themen Tierethik und Veganismus. In den Highlights auf Instagram finden sich sehr wichtige solide ausgearbeitete Kommentare zu vielen verschiedenen Bereichen rund um Veganismus und „Antiveganismus“. Auch die dazugehörige Website ist sehr zu empfehlen.
Der Wert der Highlights auf dem Instagram-Kanal kenn nicht genug hervorgehoben werden. Um euch die Recherche ein wenig zu erleichtern und den Kanal schmackhaft zu machen, sind hier zwei sehr wichtige Direktlinks:
Irrtümer über die Rolle des Methanausstoßes von Rindern
Vegan = Ethik (in Abgrenzung von Verbindungen mit Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsargumenten)
Selbstkritisch Vegan e. V.: Ein Verein zur selbstkritischen Aufklärung rund um das Thema Veganismus, hervorgegangen aus der Arbeit des Projekts „Tierethik und Veganismus“. Auf der Website sind unten auch alle sozialen Medien verlinkt. Sehr zu empfehlen ist der Youtube-Kanal, auf dem sich eine Menge Videos mit kritischen Analysen medialer Darstellungen befinden.
ARIWA e. V. (Animal Rights Watch): Tierrechtsverein mit sehr guter Aufklärungsarbeit.
SOKO Tierschutz e. V.: Herausragende Aufklärungs- und Aktivismus-Arbeit.
Aufklärung und Rettung
Lebenshof Freiimfelde e. V.: Ein Lebenshof, der von einem Lehrerpaar um ihre Hauptarbeitszeit in der Schule herum betrieben wird.
Hofzeitprojekt: Ein sehr bekannter Lebenshof mit gleichzeitiger enormer fachlicher Aufklärungsarbeit in den sozialen Medien (Instagram und TikTok). Besonders zu empfehlen ist der 24/7 Live-Stream auf Twitch! Auch Zora muss „hauptberuflich“ außerhalb ihres Lebenshofes arbeiten, um sich selbst und mitunter den Lebenshof zu finanzieren.
Sindlinger Glückswiese: Dieser Lebenshof befindet sich in der Nähe von Frankfurt. Ich selbst habe ihn vor Jahren im Rahmen eines Wandertags mit einer Schulklasse besucht. Schüler:innen und Kolleg:innen, die wegen meiner Arbeit in der Schule auf meiner Website gekommen sind, mögen sich entsprechend inspirieren lassen.
Verschiedenes
Deutscher Ethikrat: Tierwohlachtung – Zum verantwortlichen Umgang mit Nutztieren
Bist du selbst vegan lebende Fachkraft für Bildung, Erziehung und Pädagogik?
Dann möchte ich dich einladen, unserem veganen Lehrerzimmer (Whatsapp-Gruppe) beizutreten. Dort tauschen wir uns aus und unterstützen uns gegenseitig. Wir haben auch die Möglichkeit für Videokonferenzen.
Bedingung: Du lebst vegan und bist Fachkraft für Bildung, Erziehung oder Pädagogik (auch wenn du dich noch im Studium bzw. in der Ausbildung befindest, bist du willkommen!) und arbeitest in einer Bildungs- oder Erziehungseinrichtung.
Dann schreibe mir gern über das Kontaktformular oder über eines der sozialen Medien.
Ich habe mich heute erstmalig getraut dem Lehrerrat mitzuteilen, dass bei Kollegiumsabenden immer Steakrestaurants und co. ausgewählt werden und Veganer mehr berücksichtigt werden sollten. Dazu hat mich unter anderem die Gruppe hier motiviert, danke euch 😊 VT
Ich bin im veganen Lehrerzimmer aktiv, weil ich davon überzeugt bin, dass Bildung auch Verantwortung bedeutet – für Tiere, Umwelt und unsere gemeinsame Zukunft. Der Austausch dort ist für mich unglaublich bereichernd: fachlich fundiert, praxisnah und getragen von Menschen, die ähnliche Werte leben und in den Schulalltag integrieren.
Auch in rechtlichen Fragen erhalte ich dort hervorragende und kompetente Unterstützung, die mir im schulischen Alltag zusätzliche Sicherheit gibt.
Gerade durch meine Arbeit bei „Schüler für Tiere“ erlebe ich täglich, wie wichtig Aufklärung, Empathie und konkretes Handeln sind. Das vegane Lehrerzimmer gibt mir dafür neue Impulse, stärkt mich im Tun – und zeigt, dass wir gemeinsam deutlich mehr bewegen können.
