Tiere als Gegenstand demokratischer Bildung
Workshop im Ramen eines pädagogischen Tages zum Thema „Demokratiebildung“
Inwiefern lassen sich Tiere als moralbedürftige Wesen rechtfertigen bzw. ausschließen?
Inwieweit sind sie Betroffene demokratischer Prozesse?
Als Unterworfene sind Tiere Opfer zumeist unsichtbarer Gewaltstrukturen, welche durch bestimmte Vorstellungen aufrecht erhalten werden. Solche Vorstellungen werden – wie z. B. Rassismus und Sexismus – oft unbewusst reproduziert und an die nächsten Generationen weitergegeben. In diesem Kontext werden wir den Begriff „Speziesismus“ klären und diesen kritisch in Bezug zu uns selbst, zu schulischen Kontexten sowie unserem Selbstverständnis als Lehrpersonen setzen. Als Grundlage werden wir das Phänomen der kognitiven Dissonanz ergründen und zu uns selbst in Beziehung setzen, sodass wir in Zukunft hoffentlich in die Lage versetzt werden, Speziesismus zu erkennen und zu überwinden.
Bist du selbst vegan lebende Fachkraft für Bildung, Erziehung und Pädagogik?
Dann möchte ich dich einladen, unserem veganen Lehrerzimmer (Whatsapp-Gruppe) beizutreten. Dort tauschen wir uns aus und unterstützen uns gegenseitig. Wir haben auch die Möglichkeit für Videokonferenzen.
Bedingung: Du lebst vegan und bist Fachkraft für Bildung, Erziehung oder Pädagogik (auch wenn du dich noch im Studium bzw. in der Ausbildung befindest, bist du willkommen!) und arbeitest in einer Bildungs- oder Erziehungseinrichtung.
Dann schreibe mir gern über das Kontaktformular oder über eines der sozialen Medien.
Ich habe mich heute erstmalig getraut dem Lehrerrat mitzuteilen, dass bei Kollegiumsabenden immer Steakrestaurants und co. ausgewählt werden und Veganer mehr berücksichtigt werden sollten. Dazu hat mich unter anderem die Gruppe hier motiviert, danke euch 😊 VT
Ich bin im veganen Lehrerzimmer aktiv, weil ich davon überzeugt bin, dass Bildung auch Verantwortung bedeutet – für Tiere, Umwelt und unsere gemeinsame Zukunft. Der Austausch dort ist für mich unglaublich bereichernd: fachlich fundiert, praxisnah und getragen von Menschen, die ähnliche Werte leben und in den Schulalltag integrieren.
Auch in rechtlichen Fragen erhalte ich dort hervorragende und kompetente Unterstützung, die mir im schulischen Alltag zusätzliche Sicherheit gibt.
Gerade durch meine Arbeit bei „Schüler für Tiere“ erlebe ich täglich, wie wichtig Aufklärung, Empathie und konkretes Handeln sind. Das vegane Lehrerzimmer gibt mir dafür neue Impulse, stärkt mich im Tun – und zeigt, dass wir gemeinsam deutlich mehr bewegen können.
